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Athletes Guide
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Chris Kolbeck – Laufen mit Prothese im Gelände – wer macht schon sowas?

Chris Kolbeck

Chris Kolbeck
Deutscher Vize-Meister 2014 (TRI 5)
in der Sprintdistanz

Chris Kolbeck (TSV Nittenau) erkennt ganz klar den Unterschied zu einem „gewöhnlichen“ Triathlon: Höchste Konzentration ist gefordert und zwar den ganzen Wettkampf lang. Der 30-jährige Para-Triathlet (PT4,  Unterschenkelamputation) ist amtierender Deutscher Vize-Meister in der Sprintdistanz und Deutscher Meister 2013 (TRI 5) in Sprint- und Supersprintdistanz. Sein Motto: Triathlon trotz Handicap! Der begeisterte Bergsteiger ist seit 2011als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft in Regensburg tätig und freut sich auf seine erste Begegnung mit dem Naturpark Zittauer Gebirge. Lesen Sie hier das Interview mit Chris Kolbeck:

1. Was ist für Sie die „Faszination Cross Triathlon“?
Die „Faszination Cross-Triathlon“ ist für mich schwer zu beschreiben. Durch MTB und Cross-Lauf kommen zum „gewöhnlichen“ Triathlon diverse Faktoren hinzu, die das Training abwechslungsreicher machen – den Wettkampf aber sehr erschweren und die ganze Zeit höchste Konzentration fordern. Laufen mit Prothese im (teils sehr bergigen, rutschigen) Gelände – wer macht schon sowas?

2. Was ist Ihre stärkste Disziplin im Cross Triathlon und werden Sie diese in Zittau „ausspielen“ können?
Die Strecken in Zittau sind sehr selektiv – eventuell kann ich auf dem MTB eine gute Leistung zeigen.

3. Was waren Ihre sportlichen Highlights in Ihrer bisherigen Karriere?

  • Deutscher Vize-Meister  2014 (TRI 5) / Sprintdistanz
  • Deutscher Meister (TRI 5) 2013 / Sprintdistanz
  • Deutscher Meister (TRI 5) 2013 / Supersprintdistanz
  • Bayerischer Meister 2013 / Sprintdistanz
  • Baden-Württembergischer Meister (TRI 5) 2013 / Supersprintdistanz

4. Sind Sie zufrieden mit Ihren bisherigen Saisonergebnissen?
Ich bin – nach der gesundheitsbedingt sehr schlechten Vorbereitung im Frühjahr – bislang durchaus zufrieden. Fehlende Kilometer kann man nicht kompensieren, aber vielleicht ein paar positive Ergebnisse als Motivation für 2015 mitnehmen.

5. Was ist Ihre Zielsetzung für die WM?
Kurz und knapp: „finishen“.

Zu viele Faktoren machen die WM unberechenbar:

  • die neue Klasseneinteilung der ITU – ich starte nun in der „TRI 4“ z.B. auch mit Armamputierten oder aus meiner Sicht „leichter behinderten“ Gegnern
  • die sehr schwere MTB- und v.a. Laufstrecke
  • das Wetter: bei Regen wird es mit den Carbon-Lauffedern für die Beinamputierten richtig ungemütlich/spannend

6. Kennen Sie die Region? Wenn ja, was verbinden Sie mit ihr?
Ich war noch nicht in der Region und freue mich auf schöne Tage in Zittau!

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